Anteilnahme ausdrücken mit Trauersprüchen

In einem Todesfall ist es üblich, dass Freunde und Bekannte den nächsten Angehörigen des Verstorbenen ihre Anteilnahme ausdrücken. Dies kann beispielsweise mittels einer Trauerkarte erfolgen, die mit einem Trauerspruch gestaltet wurde. Die folgenden Trauersprüche stehen dafür zur freien Verfügung.


Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wolltest du mich leiten und führen. Psalm 31,4


Denn Gott hat eine Zeit gesetzt für jedes Ding und jedes Werk. Ekkl. 3, 17


Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. 2.Korinther 5,1


Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23


Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Psalm 27,1


Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen, doch leben wir in der Zuversicht, dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.


Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.


Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt.vorgeschlagen von Katharina


Weine, um deine Seele zu reinigen.
Schreie, bevor du innerlich zerbrichst.
Rede, wenn es dir danach ist.
Lache, um dich zu befreien.
Erinnere dich an die schöne Zeit.
Lasse los wenn es ist soweit. vorgeschlagen von Sonja


Ein Herz steht still, wenn Gott es will.


Für immer bleibt die Erinnerung vorgeschlagen von Angy


Vergiss nicht,
dass jede Wolke,
so schwarz wie sie ist,
dem Himmel zugewandt,
doch ihre Sonnenseite hat.Friedrich Wilhelm Weber vorgeschlagen von Schneider


Ein langes Leben hast Du ihr geschenkt, oh Herr. Nun ist sie heimgekehrt in Deinen Frieden.


Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinem Leben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer, es zu verstehen, daß wir dich niemals wieder sehen.


Mit dem Tod endet das Leben, nicht aber die Liebe. vorgeschlagen von Simone


Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden; er läßt eine leuchtende Spur zurück. Thomas Carlyle


Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.Goethe


Ein ewiges Rätsel ist das Leben und ein Geheimnis bleibt der Tod. Emanuel Geibel


Es kann ein Tag voller Sonne sein,
doch für uns ist er düster und leer,
weil ein Freund für immer von uns ging,
der so sehr wie wir am Leben hing.


Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.



Anteilnahme

Ebenso wie sich Menschen miteinander oder füreinander freuen, wird auch der Schmerz über einen Verlust geteilt. An der Trauer, die der Tod eines geliebten Menschen auslöst, wird Anteil genommen. Dieses Mitgefühl und diese Anteilnahme des Menschen gehen so weit, dass es sich hierbei nicht um jemanden handeln muss, den man selbst kannte. Der Schicksalsschlag eines Fremden kann uns ebenso nahe gehen wie der eines Freundes. Das zeigt sich beispielsweise auch in der Spendenbereitschaft nach einer Naturkatastrophe oder in der Anteilnahme gegenüber den Hinterbliebenen eines Kollegen. Die Angehörigen mögen unbekannt sein, die Anteilnahme an deren Trauer ist dennoch vorhanden.


Der Ausdruck der Anteilnahme, das Kondolieren, ist in der heutigen Gesellschaft fest verankert und gilt als eine Art Pflicht. Mithilfe einer Trauerkarte, einem Anruf oder persönlich im Anschluss an die Beisetzung wird den Hinterbliebenen das Mitgefühl ausgedrückt. Selbst die Bundesregierung geht dieser Pflicht nach und übermittelt den Angehörigen gefallener Soldaten ihre tiefe Anteilnahme. Diese Anteilnahme ist eine Art Bindeglied innerhalb unserer Gesellschaft. Wir fühlen den Schmerz eines anderen mit, wollen Trost spenden und zeigen, dass diese Person in der schweren Zeit nicht alleine ist.

Ausdruck der Anteilnahme

Der Ausdruck der Anteilnahme bedarf dabei nicht immer großer Worte. Häufig wird das Mitgefühl durch eine liebevolle Umarmung oder einen Händedruck mitgeteilt. Nach der Beisetzung haben die Angehörigen in der Regel nicht die Kraft, langen Kondolenzen zu folgen. Hier haben sich der Händedruck und die Worte „Mein Beileid“ etabliert. Möglich ist aber auch die Kondolenz in schriftlicher Form, wenn die Beziehung zu dem Verstorbenen oder den Angehörigen nicht sehr vertraut ist. In diesem Fall kann eine Kondolenzkarte oder ein Trauerbrief genutzt werden.


Häufig besteht auch das Bedürfnis, einer Person zu gedenken, die einem persönlich nicht bekannt war. Wenn beispielsweise eine berühmte Persönlichkeit oder der Partner einer öffentlichen Person stirbt, kann auch den Hinterbliebenen das Mitgefühl vermittelt werden. Von einer persönlichen Ansprache der Hinterbliebenen wird in diesem Fall abgesehen. Üblich sind Eintragungen in öffentlichen Kondolenzbüchern oder Anteilnahmen über die Medien, wie beispielsweise über eine Fanseite, Gedenkportale oder eine Seite innerhalb der sozialen Medien. Ebenso wie bei vertrauten Personen ist hier die Nutzung von Gedichten, Bibelversen oder Trauertexten möglich. Es sollte aber bedacht werden, dass auch wenn diese Persönlichkeiten das eigene Leben beeinflusst haben – mag es durch Songs oder besonderes Engagement sein – die Kondolenzen für die Angehörigen die eines Fremden sind.


Schriftliche Anteilnahme

Der Ausdruck des Mitgefühls gegenüber den Hinterbliebenen eines Kollegen oder eines entfernten Bekannten kann am besten mit einer Beileidskarte vermittelt werden. Eine Beileidskarte ist in der Regel schlicht und kann mit persönlichen Worten und einem Trauerspruch ergänzt werden. Hierfür eignen sich Bibelverse, Gedichte oder Trauertexte. Die Formulierung eines eigenen Verses ist ebenfalls möglich, fällt den meisten Menschen aber schwerer als die Auswahl eines bestehenden Spruches. Für die persönliche Note empfiehlt es sich, die Karte per Hand zu schreiben, um das Mitgefühl besser zum Ausdruck zu bringen.


Statt einer Beileidskarte ist auch die Eintragung in das Kondolenzbuch möglich. Dieses wird üblicherweise bei der Trauerfeier ausgelegt. Neben dem eigenen Namen kann auch hier ein Trauerspruch eingetragen werden. Dieser sollte sich vorher zurecht gelegt werden, um nicht ratlos vor dem Buch zu stehen und dadurch womöglich anderen Trauernden die Möglichkeit der Kondolenz zu nehmen. Zahlreiche Gedenkseiten im Internet bieten ebenfalls die Möglichkeit, den Angehörigen die Anteilnahme auszudrücken. Dies kann auch in Form eines Trauerliedes geschehen.


Falls ein persönlicher Kondolenzbesuch nicht möglich ist, die Hinterbliebenen einem aber nahe stehen, ist anstatt einer Beileidskarte ein Trauerbrief zu empfehlen. Der Trauerbrief bietet mehr Platz für persönliche Worte und Erinnerungen an den Verstorbenen. Außerdem wirkt der Brief persönlicher als eine gedruckte Karte, die in einem engen Verhältnis eher unangemessen ist. Dennoch ist der Einsatz eines Bibelverses, eines Trauertextes oder eines Gedichtes möglich. Diese können passend zu der eigenen Trauer oder als tröstende Worte für die Angehörigen ausgewählt werden. Ein Spruch, der Trost spendet und Hoffnung schenkt eignet sich bei einem Schreiben besser, welches der Anteilnahme dient. Der Ausdruck der eigenen Trauer und des Schmerzes über den Verlust zeigt den Hinterbliebenen zwar die Wertschätzung des Verstorbenen, kann aber gleichzeitig auch eine Belastung sein. Die Angehörigen haben mit der eigenen Trauer und der Organisation der würdevollen Beisetzung des geliebten Verstorbenen bereits genug Last zu tragen. Ein Spruch der Trost und Kraft spendet ist aus diesem Grund eher geeignet.


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